Gedenkstätten

Rechts und links der zweiflügeligen Eingangstür an der Westseite brachte die Kirchengemeinde 1923 eine hölzerne, schrankartige Verkleidung durch den Lenneper Architekten Höffgen an. Beim Aufklappen der Türen werden die Namen von 288 im 1. Weltkrieg gefallenen Soldaten aus der Lenneper Evangelischen Gemeinde sichtbar.
In einer Nische der Turmhallensüdwand befindet sich eine Gedenkinschrift an die gefallenen Soldaten des 2. Weltkriegs. Um die heutige Position der Gemeinde zum Kriegsgeschehen deutlich zu machen, kam 1993 eine Acrylglasplatte mit der Inschrift einer der Seligpreisungen hinzu.
Gegenüber erinnert eine Tafel an Adolf Clarenbach. Der als „Bergischer Reformator“ bekannte frühreformatorische Prediger wurde 1495 auf dem Buscherhof bei Lüttringhausen geboren. Er machte bereits um 1520 auf Luthers Bibelauslegung aufmerksam. Nach einem Ketzerprozess wurde er am 28. September 1529 in Köln-Melaten auf dem Scheiterhaufen verbrannt.

 

Literatur